Kurz vor dem Sommerbeginn durften wir bereits bei dem Mazda-Händler unseres Vertrauens in der neuen Generation des japanischen Golf Gegners Platz nehmen. Diese Produktvorstellung zeigte, dass nicht nur meine Wenigkeit nach einer kurzen Testfahrt ein wenig perplex ausstieg, sondern dass besonders die Mundwinkel der jungen Generation angehoben werden konnten.
Es ist erstaunlich, welchen Sprung dieses Fahrzeug im Generationenwechsel machte, soll keinesfalls heißen, dass die dritte Generation ein schlechtes Auto war, aber in puncto Haptik und Fahrverhalten liegen einfach Welten dazwischen.
Passend dazu hielt das PR-Team von Mazda eine neue Herausforderung für die Online-Community parat, nämlich einen Urban Lifestyle Trip – die Stadt und Location durften selbst auserwählt werden.
Vorschläge über Vorschläge, aber solch ein Designunikat von einem Hot Hatch sollte doch in einer Stadt geknipst werden, die so ziemlich alles bietet – angefangen von modernen Gebäuden, über gotische Kirchen, Barockgebäude oder mittelalterliche Objekten.

Ene Mene Muh…

Wir legten vorab natürlich großen Wert darauf, dass wir in eine Stadt reisen, welche wir davor noch nie zu Gesicht bekamen. Es sollte etwas Neues, Interessantes, für uns Unbekanntes, vielleicht auch ein wenig Abenteuerlustiges sein und es sollte natürlich die nächsten Jahre in Erinnerung bleiben.
Die Auswahl zwischen Prag, Bratislava und Budapest hat es uns angetan, denn das Trio der Nachbarstädte ist bezaubernd, dennoch haben wir die Hauptstädte von Ungarn und der Slowakei schon mehrmals besucht, somit war das Reiseziel fixiert.
Einerseits hat es uns noch nie in diese Metropole verschlagen, andererseits hat es uns interessiert, wie sich der neue Mazda3 auf der Langstrecke schlägt, ideal war natürlich, dass in der Route auch Landstraßen-Abschnitte inkludiert waren – aber dazu werden wir Euch im Testbeitrag alle Details verraten. Hier geht es in erster Linie darum, dass wir den neuen Mazda3 im urbanen Bereich in Szene setzen und bei bekannten Örtlichkeiten bzw. Sehenswürdigkeiten knipsen. Dennoch werden wir Euch nur mit einer kurzen Beschreibung auf die Sprünge helfen, denn solltet ihr diese tolle Stadt noch nicht besucht haben, macht Euch auf die Suche nach diesen tollen Locations, es wird Euch bestimmt gefallen.

Weiterentwicklung deutlich spürbar!

Die Stadt zieht mit ihren hundert Türmen und Türmchen und dem mittelalterlichen Zentrum ihre Besucher magisch an. Seit dem Fall des Eisernen Vorhangs hat sich Prag enorm weiterentwickelt. Die Region zählt heute zu den wohlhabendsten in ganz Europa.

Schon Gabriel Laub meinte: „Prag heißt in ihrer Muttersprache weiblich und zärtlich Praha. Sie ist eine Frau. Ich kenne keinen Menschen, der sie besucht hat uns sich nicht in sie verliebt hätte. Man verlässt sie nie, auch wenn man ihr physisch untreu ist“. Uns ist es nicht anders ergangen.

Neues Infotainment-System überzeugt mit klaren Anweisungen

Nach einer vierstündigen Anreise über Brünn nach Prag auf eher holprigen Autobahnen-Etappen mit zahlreichen Baustellen und einigen kilometerlangen Staus erreichten wir unser auserwähltes Hotel.
Mit dem neuen Infotainment-System der neuen Mazda3-Generation freundet man sich bereits nach wenigen Fahrten an, da besonders die Navi-Befehle zeitgerecht abgeliefert werden und die Anzeige über den neuen Bildschirm sehr übersichtlich und logisch gestaltet wurde.

Aber zurück zu unserer Unterkunft. Das auserwählte Hotel überzeugte durch die ideale Lage zwischen historischer Altstadt und Geschäftsviertel. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind in knapp einer Viertelstunde gemütlich zu Fuß erreichbar. Stilvolle Zimmer, Fitnesscenter und Spa-Bereich sowie gute Restaurants sorgen für einen angenehmen Aufenthalt. Besonders beeindruckt hat uns die Sky Bar mit zwei Terrassen, die einen atemberaubenden Ausblick auf Prag bieten. Ja und ganz wichtig, der Mazda3 hatte ebenso ein gemütliches Plätzchen, nämlich in der hauseigenen Tiefgarage.

Designikone in Szene gesetzt!

Nur wenige Kilometer davon entfernt befand sich bereits die erste berühmte Sehenswürdigkeit, die wohl am besten mit der neuen Mazda3 Generation und dem äußerst dynamischen Kodo-Design harmoniert.

In der Nähe der bekannten Karlsbrücke befindet sich eine mit von einem Ex-Beatle inspirierten Graffiti und Songtexten bemalte Wand, auf der Prager Kleinseite zum Symbol des Wiederstand Prager Studenten gegen das Kommunistische Regime. Der Ex-Beatle wurde zum Helden der Prager Jugend, obwohl er selbst nie in Prag gewesen ist. Bei dieser farbprächtigen Wand kommt der Mazda3 wahnsinnig gut ins Bild.

Nur wenige Umdrehungen mittels Dreh- und Drückregler des neuen Infotainment-Systems und schon wartet bereits die nächste Attraktion auf uns.

Tausende Touristen strömen täglich zu diesem Kapuzinerkloster auf dem Hradschin in Prag. Ein gut besuchter Ort, auch hier könnte man meinen „Morgenstund hat Gold im Mund“, ansonsten ist man von Touristenmassen umzingelt. Kennt ihr den Namen des Klosters?

Und weiter folgen wir der angenehmen Stimme des Navis – hier waren wir auf einer zentralen Flanier- und Shoppingmeile unterwegs. Früher mal der sogenannten Rossmarkt, handelt es sich heute um einen 700 Meter langen und 60 Meter breiten Boulevard. Könnt ihr erraten, wo wir hier sind?

Unser City-Trip geht weiter, wobei wir uns bei diesem Foto für eine etwas kostengünstigere Variante entschieden haben. Die vielen verschiedenen Brücken über die Moldau haben einen bleibenden Eindruck auf uns hinterlassen. Da die Bekannteste unter ihnen, die Karlbrücke tagsüber sehr stark frequentiert ist und sich außerdem in der Fußgängerzone befindet, entschlossen wir uns zu einer etwas weniger stark befahrenen Brücke in der Nähe unseres Hotels. Angeblich kostet es 8.000 Euro um einen Tag lang auf der Karlsbrücke zu drehen. Da war unsere Location etwas billiger! Wobei wir natürlich nicht auf den Weg über die berühmte Brücke verzichten konnten, allerdings zu Fuß.

Zwar nähern wir uns schön langsam dem Ende unseres imposanten City-Trips, dennoch war es uns wie bereits erwähnt sehr wichtig, dass wir auch moderne Attraktionen für die neue Generation des Mazda3 entdecken. Nach mehreren Tipps und Fahrten haben wir ganz in der Nähe des Hotels eine feine Location entdeckt.

Die Heimat des neuen Mazda3: Moderne Architektur

Wie man sieht gibt es auch in Prag beeindruckende moderne Gebäude. Die meisten davon befinden sich im Geschäftsviertel und sind am Wochenende nicht stark frequentiert. Ein Glück für uns, um gute Fotos in den Kasten zu bekommen.

Auf ein sehr bekanntes Gebäude der schönen Metropole konnten wir natürlich nicht verzichten. Hier befindet sich der Sitz des Staatspräsidenten. Der Hradschin ist bei weitem die größte aber leider auch die überlaufende touristische Attraktion von Prag.

Wir befinden uns bereits am Ende unseres City-Trips und dabei haben wir diese tolle Attraktion entdeckt. Die Auswahl für dieses Kunstwerk haben wir gewählt, da wir der Meinung sind, dass auch der Mazda3 ein Kunstwerk eines Automobils ist. Die elf Meter hohe Skulptur mit 42 beweglichen Ebenen, die das Gesicht des bekannten tschechischen Schriftstellers Franz Kafka formen schien uns dazu perfekt. Die Skulptur befindet sich seit 2014 auf diesem Ort.

Bei Mazda in Prag

Und bevor wir uns dann tatsächlich auf den Heimweg machten, hat es uns noch zu einem Mazda Händler nach Prag verschlagen. Auch dieser ist voll überzeugt von der neuen Generation des Golf-Gegners.

Unser Beitrag zur Mazda3 Urban Lifestyle Kampagne war für uns eine Herausforderung, aber natürlich zugleich auch eine tolle Erfahrung. Für uns ist Prag eine der schönsten Städte, aber wohl auch eine mit dem größten Touristenanteil. Erfreulicher ist, dass sich der neue Mazda3 besonders im urbanen Bereich dank Mild-Hybrid System pudelwohl füllt – mehr verraten wir Euch in wenigen Wochen in unserem Testbeitrag.

Technische Daten Mazda3

Motor: Vierzylinder-Saugbenziner mit Mild-Hybrid-System
Leistung/Drehmoment: 122 PS / 213 Nm
Getriebe: 6-Gang-Schalter
0-100 km/h: 10,4 Sekunden
Basispreis: 23.990 Euro
Testwagen: 30.330 Euro

(c) Bilder: Andrea & Sebastian Poppe