Die formelle Möglichkeit eine Stellungnahme zu den kürzlich präsentierten Plänen bezüglich Ökologisierung von motorbezogener Versicherungssteuer und NoVA – inklusive Anpassung an das Messverfahren für Normverbräuche (WLTP) endete am 28. Mai. Nun ist es also zu befürchten, dass aufgrund der Abwahl der Regierung, der Reformvorschlag auf Eis gelegt wird.

Es könnte also bedeuten, dass bis Ende 2019 noch die NEFZ-Werte für die Einstufung der Normverbrauchsabgabe und den Sachbezug bei Privatnutzung des Dienstwagens herangezogen werden, und bereits ab 1. Jänner 2020 auf WLTP-Werte umgestellt wird. Dies würde eine Belastung von 570 Millionen Euro bedeuten – sprich mehr als eine Verdoppelung, ohne Änderung der Berechnungsformel.
Für uns steht fest, dass der Pkw-Verkehr seinen Beitrag zur Reduktion der CO2-Emission leisten muss. Es ist also wichtig und richtig, die steuerlichen Anreize zum Kauf effizienter Neufahrzeuge zu verstärken. Was es aber nicht braucht, ist eine Erhöhung der Steuerlast für die Konsumenten“, so Martin Grasslober, Verkehrswirtschaftsexperte des ÖAMTC.

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