Erstmals zeigt Honda am diesjährigen Genfer Automobilsalon eine Serienversion des erstmals 2017 vorgestellten Urban EV Concept. Man staune nicht schlecht, hat sich bis auf ein paar kleine Feinheiten an Front und Heck nicht viel verändert. Am ehesten sticht einem hier noch die Reifen-Felgen-Kombination ins Auge – fiel diese beim 2017er Concept doch etwas gewagter aus. Viel wird sich nun nicht mehr ändern – laut Honda ist der e-Prototype zu 98% mit der Serienversion ident.

Honda hat mit dem e-Prototype ein Auto geschaffen, welches wohl die gesamte (Elektro-)Autobranche ein wenig auf den Kopf stellen wird. Honda ist stets bekannt für seine – oft sehr – eigenwilligen bzw. polarisierenden Designs, diesmal jedoch hat man eine Retroform, welche an den allerersten Honda Civic erinnert, aufgegriffen und es gleichwohl geschafft eine vollends futuristische Karosse zu modellieren. Einmalig!

Besondere Designschmankerl sind die ausklappbaren Türgriffe, welche in geschlossenem Zustand, harmonisch und bündig, in der Fahrzeugtüre verschwinden. Ebenso ein absolutes Highlight in dieser Fahrzeugkategorie ist das „Camera Mirror System“, wodurch die Seitenspiegel durch hochauflösende Kameras, ersetzt werden – diese projizieren ein Bild auf zwei Bildschirme im Innenraum.

Der Ladeanschluss befindet sich mittig an der Motorhaube, dadurch ist der Zugang von beiden Seiten aus einfach und komfortabel. Die transparente Abdeckung ermöglicht es mittels LED-Licht, dem Fahrer den Ladestatus anzuzeigen.

Einziger Wermutstropfen ist wieder mal die Reichweite, welche mit 200 Kilometer angegeben wird. Der e-Prototype ist somit wirklich als reiner, urbaner Cruiser konzipiert. Mit der Schnellladefunktion sollen immerhin 80% der Akkuleistung in 30 Minuten wieder zur Verfügung stehen.
Und Honda wäre nicht Honda, gäbe es nicht noch eine ordentliche Prise Sportlichkeit – so entschied man den kleinen Elektroflitzer mit Heckantrieb auszustatten.

Im Fahrzeuginneren hielt man sich streng nach dem Motto: „Weniger ist Mehr“. Minimalistisch – futuristisch trifft es wohl am besten. Gleichzeitig wirkt das Cockpit wie ein bequemer, aufgeräumter Arbeitsplatz, wo man auch gerne mal ein Nickerchen machen würde. Das intuitiv bedienbare „Dual Screen Display“ wartet mit einer Reihe von Anwendungen und Diensten für Fahrer, sowie Beifahrer, auf.
Honda geht somit einen großen Schritt weit weg vom ordinären Automobil, hin zum Fortbewegungsmittel eines modernen und vernetzen Lebensstils.

Den Produktionsstart für das Serienmodell planen die Japaner noch für dieses Jahr.

(c) Fotos: Honda

Mit dem Gas-Junky Newsletter immer top informiert.

Sei ein Gas Junky! Verpasse keine Neuigkeiten zu Veranstaltungen, Beiträgen, Gewinnspielen und was sonst so ansteht.
JETZT EIN GAS JUNKY WERDEN!
ANMELDEN

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here