Schon von Beginn an war der Kia Sorento immer ein äußerst leistungsfähiges Fahrzeug. In der nun bereits vierten Generation hat der südkoreanische Hersteller seinen Sorento mit dem sogenannten „Terrain-Mode“ ausgestattet. Dieser soll den AWD-Versionen des SUV auf rutschigem, vereisten, matschigen oder sandigen Untergrund zu besseren Traktion, mehr Stabilität und höherer Fahrzeugkontrolle verhelfen.

Dieses System wird über einen Drehregler in der Mittelkonsole aktiviert und bietet drei Einstellungen: „Snow“, „Mud“ und „Sand“, also für verschneite, matschige und sandige Bodenbeschaffenheit. Mit der Wahl eines Modus wird automatisch der gesamte Antriebsstrang für das jeweils gewählte Szenario optimiert.

Schnee, Matsch oder Sand

Nicht nur diejenigen, welche in schneereichen Gebieten wohnen, werden für den sogenannten Schneemodus dankbar sein, denn auch auf rutschiger und vereister Fahrbahn verhilft dieser Modus um auf Vortrieb zu bleiben. Grund dafür ist, dass das Motordrehmoment begrenzt und einheitlich auf alle vier Räder verteilt wird. Falls notwendig, bremst das Traktionskontrollsystem (TCS) sogar einzelne Räder leicht, um das Durchdrehen der Räder zu vermeiden.

Der Matschmodus ermöglicht durch verzögerte Schaltvorgänge, einen gleichmäßigen Einsatz des Motordrehmoments durch das Allradsystem sowie eine stärkere Bremswirkung des Traktionskontrollsystems und sorgt so für eine bessere Fahrleistung. Somit kann man sicher durch den Matsch fahren und bleibt nicht stecken.

Mit dem Sandmodus wird verhindert, dass sich die Räder in den Sand eingraben. Auch hier bewährt sich das spätere Hochschalten und bei Bedarf wird mehr Drehmoment an die einzelnen Räder verteilt.

Allradauto des Jahres

Obwohl der Kia Sorento erst im dritten Quartal in Europa eingeführt wird, darf er sich bereits jetzt „Allradauto des Jahres“ nennen. Von der meistverkauften Allradzeitung Europas, der „Auto Bild Allrad“ erhielt der Kia Sorento den Sonderpreis in der Kategorie „Design“.

Das Dieselmodell  verfügt über ein Acht-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe und die erst später am Markt erscheinenden Plug-In-Hybrid und Hybrid-Benziner Modelle über eine Sechsgang-Automatik.

(c) Bilder: Kia