Sicherheit war und ist für Subaru seit jeher eines der wichtigsten Themen bei der Produktion von Fahrzeugen. Seit mehr als 50 Jahren prüft und perfektioniert Subaru seine modernen Sicherheitsfunktionen, um die Unfallhäufigkeit zu reduzieren bzw. im Falle eines Crashs die Insassen bestmöglich vor Verletzungen zu schützen.
Außerdem findet man heutzutage bereits im Kleinstwagen die wichtigsten Assistenzprogramme vor. Der japanische Hersteller geht hier – ähnlich wie bei der Antriebseinheit – einen ganz eigenen Weg, der jedoch jede Menge Komfort und Sicherheit zu gleich mit sich bringt.

EyeSight

Das Herz eines jeden Modells von Subaru ist EyeSight. Es scheint als wäre ein weiterer, äußerst aufmerksamer Passagier mit an Bord, um den Fahrer in puncto Sicherheit zu unterstützen. EyeSight besteht aus einer Stereokamera mit zwei Objektiven, welche links und rechts am Rückspiegel angebracht sind. Ununterbrochen scannen diese Objektive die Straße nach unerwarteten Gefahren und man muss auch anmerken, dass sowohl Fahrzeuge wie auch Fußgänger und Radfahrer erkannt werden.
EyeSight ist in allen Subaru-Modellen serienmäßig an Bord und umfasst eine Vielzahl von nützlichen Helferleins, um so den Alltag im Straßenverkehr mit hoher Sicherheit genießen zu können.

Abstands- und Geschwindigkeitsregelung

Auch die adaptive Abstand- und Geschwindigkeitsregelung wird über das EyeSight gesteuert, womit ein vorausfahrendes Fahrzeug erkannt wird und der Abstand und die Geschwindigkeit automatisch angepasst werden. Dies funktioniert echt erstklassig, da man verschiedene Distanzen zum Vordermann wählen kann.

Anfahrassistent

Steht man zum Beispiel im Stau und der Verkehr rollt wieder an, informiert einem der Anfahrassistent mit einem Tonsignal und einer optischen Anzeige, dass man die Fahrt wieder fortsetzen kann.

Aktiver Spurhalteassistent mit Lenkunterstützung

Ab einer Geschwindigkeit von über 65 km/h kann man sich auf den aktiven Spurhalteassistenten mit Lenkunterstützung verlassen, dieser reagiert beim ungewollten Verlassen der Fahrspur und setzt mittels Lenkeingriff das Fahrzeug wieder zurück in die Fahrspur.

Notbremsassistent

Falls die Gefahr einer Kollision besteht und der Lenker nicht mit einem Tritt auf das Bremspedal reagiert, warnt einem der vorausschauende Notbremsassistent mittels Tonsignal und Warnanzeige im Instrumententräger. Reagiert der Lenker noch immer nicht, wird automatisch eine Notbremsung eingelegt, sodass man meist einer Kollision noch entkommt.

Anfahr-Kollisionschutz

Sollte man einmal versehentlich den Vorwärtsgang statt dem Rückwärtsgang eingelegt haben und vor dem Fahrzeug steht ein anderer Wagen, so meldet sich der Anfahr-Kollisionsschutz mit einigen kurzen Warntönen, zusätzlich leuchtet ein Blinklicht auf und die Motorisierung wird gedrosselt, um eine Kollision zu vermeiden.

Reverse Automatic Braking (RAB)

Falls man beim Rückwärtsfahren ein Fahrzeug in den Seiten- oder Rückspiegel übersieht, greift dieses System automatisch ein und aktiviert die Bremsen, um eine Kollision zu vermeiden.

Totwinkel Warner

Wechselt man von einer Fahrspur zu anderen oder biegt ab, kann man schnell mal ein anderes Fahrzeug, einen Radfahrer oder Fußgänger übersehen. Das Problem hier ist der tote Winkel. Hier hilft nur noch der Totwinkel Warner, der genau hiervor warnt. Die verbauten Sensoren erkennen Hindernisse und messen die Abstände zu anderen Fahrzeugen, um so den Lenker vor ungewollten Berührungen mit anderen Fahrzeugen zu schützen.

Fernlicht- Assistent

Eine an der Windschutzscheibe angebrachte Kamera erfasst Beleuchtungen vor dem Fahrzeug und wechselt automatisch zwischen Fernlicht und Abblendlicht.

Side View Monitor

Aufnahmen der Kamera am Außenspiegel der Beifahrerseite werden im Multifunktions-Display angezeigt. Der nicht sichtbare Bereich neben dem Fahrzeug wird somit reduziert und die Felgen werden damit auch vor ungewollten Bordstein-Schäden verschont.

Müdigkeits-Warner

Dieses Sicherheitssystem erkennt, wenn der Fahrer abgelenkt oder müde ist und seinen Blick von der Straße abwendet. In diesem Fall wird man mittels Akustikwarnung daran erinnert, dass man den Blick auf die Straße wenden soll und bei Bedarf auch eine Pause einlegen sollte.

Die beiden nachstehenden Fahrmodi machen jede Fahrt mit einem Subaru noch attraktiver und entspannter.

Entspannt im Gelände dank X-MODE

Auch auf anspruchsvollem Terrain ist man mit einem Subaru immer auf der sicheren Seite. Mit dem sogenannten X-MODE, welcher mit dem symmetrischen Allradantrieb zusammenarbeitet, hat man mittels Knopfdruck immer die perfekte Kontrolle im steilem Gelände. Dieses System stimmt Motor, Getriebe, Allradantrieb und Bremsen ab und verteilt mehr Drehmoment auf jene Räder, welche besser am Boden haften. Beim Bergabfahren von sehr steilen Hängen wird der Fahrer mittels der Bergabfahrhilfe (Hill Descent Control) bestens unterstützt – wir sind damit sogar schon Schipisten hinuntergefahren.
Dabei fährt das Fahrzeug mit einer fixen Geschwindigkeit und der Fahrer kann sich nur auf das Lenken konzentrieren. X-MODE ist in allen Subaru XV, Forester und Outback Modellen mit Automatikgetriebe serienmäßig anzutreffen.

Noch mehr Fahrspaß mit SI-DRIVE

Für mehr Fahrkomfort sorgt der Subaru Intelligent Drive (SI-DRIVE), mit welchem sich die Motor- und Getriebekombi auf den Fahrstil und die Fahrbahnbeschaffenheit einstellen lassen. Der SI-DRIVE besteht aus dem Sportmodus und dem Intelligent Modus.

Unser Fazit:

Subaru hat auch in puncto Assistenzsysteme einen eigenen Weg gewählt, der aber keinesfalls Nachtteile mit sich bringt. Dennoch muss man erwähnen, dass es sich hierbei um Assistenzsysteme handelt, diese sollen keinesfalls die komplette Aufgabe des Lenkers ersetzen, sie sollen lediglich in manchen Fällen die Fahrt unterstützen und zusätzlichen Komfort mit sich bringen. Cool finden wir, dass bereits serienmäßig (je nach gewählter Ausstattungslinie) bereits jede Menge dieser Helferleins serienmäßig mit an Bord sind und so die Sicherheit auf den Straßen erhöhen.

(c) Bilder: Sebastian Poppe