Volkswagen: Neuer Golf GTI mit Fahrdynamikmanager

Die neue Version des Kompaktsportlers auf Wolfsburg wird noch im Laufe des Jahres auf den Markt kommen. Die Informationen über die bereits achte GTI Generation häufen sich. Aufgrund der Coronakrise ist ja auch das diesjährige GTI-Treffen ins Wasser gefallen.
Natürlich werden auch in der neuen Version die Pferdchen an die Vorderachse des Wolfburgers losgelassen – um das klassische Untersteuern (Schieben über die Vorderachse) um eine weitere Stufe zu eliminieren wurde das Fahrwerk neu abgestimmt, eine Vorderachsquersperre (XDS) verbaut und ein sogenannter Fahrdynamikmanager soll die Gesamtperformance nochmals steigern. Mit dem optionalen DCC-Fahrwerk kann die Federung noch besser auf die Bedüfnisse des Fahrers abgestimmt werden.

Performance auch in puncto Design 

Nicht nur die Fahrdynamik wurde im Generationenwechsel gesteigert, auch in puncto Optik haben die Wolfsburger um eine Nummer nachgelegt. Der sehr niedrige visuelle Schwerpunkt, die serienmäßigen LED-Scheinwerfer und die vergrößerten Lufteinlässen sorgen für äußerst sportliche Optik im Rückspiegel.
Zwischen den Frontscheinwerfern gibt es erstmals auch einen beleuchteten LED-Steifen, außerdem kann man optional auch LED-Matrix-Scheinwerfer ordern.
Das Heck wird geprägt von einem Dachkantenspoiler und wie bereits beim Vorgänger ragt ein Endrohr links und rechts aus dem Heckdiffusor hervor.

GTI erstmals ohne Zündschloss

Für klassischen Retro-Look sorgen die neu entwickelten Sportsitze mit dem bekannten Karomuster. Im Gegenzug haben die Wolfsburger ein schlüsselloses Start/Stop-System integriert – sprich das Zündschloss ist Schnee von gestern. Nach dem Öffnen der Türe pulsiert diese Taste rot bis das Benzin-Aggregat aus dem Schlaf erweckt wird.
Der Technik-Hype geht noch weiter, denn auch ein digitales Cockpit gehört in der achten Generation bereits zum Serienumfang des Wolfsburger-Kompaktsportlers.
Das Infotainment-Display misst 8,25 Zoll – maximal sind 10-Zoll erhältlich.

Die Kraftquelle bildet weiterhin ein Zweiliter Turbobenziner, welcher nun 245 PS leistet und für 370 Nm an Drehmoment sorgt. Serienmäßig ist das Aggregat an ein Sechsgang-Schaltgetriebe gekoppelt, optional ist auch ein 7-Gang-DSG mit Shift by wire Technik verfügbar. Der Beschelunigungswert auf Tempo einhundert, sowie die Preise sind noch nicht ersichtlich. 

(c) Bilder: Volkswagen