Volkswagen: Arteon Facelift und Arteon Shooting Brake 

Ödes Design? Aber wirklich nicht.
Die Wolfsburger haben bereits mit der Vorfacelift-Version des VW Arteon gezeigt, dass sie sich in puncto Design schon lange nicht mehr in den Hintergrund gesellen, schon gar nicht bei deren Gran Turismo.
Nun kommt bereits die Facelift-Version auf den Markt, welche auch noch eine zweite Karosserieversion, nämlich den Arteon Shooting Brake mit sich bringt.
Die Ingenieure und Designer orientieren sich mit der Facelift-Version des Arteons sehr an der überarbeiteten Version des VW Passat und werten diese noch ein wenig auf.

Interieur: Drehregler adios!

Die neue Infotainment-Landschaft (MIB3) – je nach Ausstattungslinie in acht oder 9,2-Zoll wirkt äußerst futuristisch, da sich auch die darunter platzierte Klimaeinheit digital präsentiert. Außerdem wurde im Zuge des Facelifts ein Volant mit Touch-Oberflächen montiert. Darüber hinaus kann Apple CarPlay und Android Auto nun auch kabellos aktiviert werden. Den hochwertigen Charakter des Interieurs erweitert eine Ambienten-Beleuchtung, welche über eine Auswahl von bis zu 30 Farben zur Verfügung stellt. Optional kann in beiden Karosserieversionen ein Soundsystem von Harman/Kardon gewählt werden, sodass man über 700 Watt verfügt.

Riesiger Stauraum für beide Karosserie-Versionen

Der Stauraum ist mit 565-1.632 Liter beim Shooting Brake und 563-1.557 Liter beim Fastback bemessen.
Laut Presseaussendung rechnet man in Österreich mit einer 70-prozentigen Nachfrage des Shooting Brakes, 30 Prozent werden nach erster Prognose des Importeurs am heimischen Markt den Fastback wählen.

Unter der Haube: Sechs Antriebsstränge bis zu 320 PS

Die beiden Arteon Versionen basieren auf dem Modularen Querbaukasten (MQB), sprich durch den langen Radstand kann auch eine ideale Raumnutzung erzielt werden.

Darüber hinaus verfügt man über eine breite Motorenpalette: drei Turbobenziner (150, 190 und 320 PS), zwei Turbodiesel (150 und 200 PS) und eine Plug-In-Hybrid-Version mit 218 PS Systemleistung.

O’zapft is!

Wie bereits im Passat verfügen nun auch die beiden Arteon Modelle über den Plug-In-Hybrid-Antrieb. Ein 1,4-Liter-Turbobenziner leistet 156 PS und das E-Aggregat sorgt für zusätzliche 115 PS – somit verfügt man über eine Systemleistung von 218 PS. Leider werden auch hier die Kräfte ausschließlich an die Vorderachse übertragen. Die Gänge werden mittels 6-Gang-DSG eingelegt. Volkswagen gibt eine reinelektrische Reichweite von 54 Kilometer (laut WLTP) an.

Performance-Benziner mit 320 PS und 420 Nm

Die Topversion mit dem sportlichen Kürzel verfügt ebenso über einen Vierzylinder-Turbobenziner, welcher über zwei Liter Hubraum verfügt. Das Aggregat (EA888 evo4 und Torque Splitter) leistet 320 PS zwischen 5.350 U/min und 6.500 U/min. Das maximale Drehmoment von 420 Nm liegt bereits bei 2.000 U/min an. Die Kräfte werden in der Topversion an alle vier Räder verteilt und die Gangwechsel erledigt ein 7-Gang-DSG. Für die variable Kräfteverteilung ist ein spezielles Torque Vectoring System verantwortlich.

Preise und Marktstart

Preise sind derzeit leider noch keine bekannt.

Mit Anfang September soll der Vorverkauf starten, der Shooting Brake wird mit Ende des Jahres auf den Markt kommen.

(c) Bilder: Volkswagen