Immer öfter fällt auf, dass auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen nur mit Tagfahrlicht gefahren wird. Meist bemerkt man den Lichtmangel nicht, durch die ständig aufgedrehte Armaturenbeleuchtung.

Abblendlicht-Kontrolle!

Zwar leuchtet das Tagfahrlicht mit wenig Kraft nach vorne, aber die Heckleuchten bleiben finster was zur Folge hat, dass man schlechter erkennbar ist und somit wird das Unfallrisiko erhöht. Gerade in den kalten Monaten, die von Regen, Nebel und Schnee geprägt sind, sollte man sich die Wichtigkeit des Abblendlichtes vor Augen halten.

Unangenehme Konsequenzen im Falle eines Unfalls!

Gut zu wissen – wenn bei einem Verkehrsunfall die falsche Beleuchtung als Ursache festgestellt wird, muss man mit einer behördlichen Strafe beziehungsweise einem strafgerichtlichen Prozess und Schadenersatzforderungen rechnen.

Die richtige Betätigung der Nebelschlussleuchte

Folgendes sollte bei einer Fahrt im Nebel beachtet werden: bei beeinträchtigter Sicht unter 150m sollten auf jeden Fall die Nebenscheinwerfer nutzen. Bei der beschränkten Sicht bis zu 50m ist die Nebenschlussleuchte Pflicht! Aber Achtung – nur der letzte in der Kolone sollte die Nebelschlussleuchte verwenden.

Probleme bei Halogenscheinwerfer

Die klassischen Scheinwerfer – mit Halogentechnik – verlieren kontinuierlich an Stärke. Grund dafür ist das Verdampfen des Wolframfadens, welche die Innenseite des Glaskolbens schwärzt.
LED-Scheinwerfer sind nicht von dieser Problematik betroffen. Der ÖAMTC Tipp – alle herkömmlichen Lampen wenn möglich auf LEDs aufrüsten.

Überprüfung der Scheinwerfer gratis!

Empfohlen wird einmal pro Jahr die Überprüfung der Scheinwerfer. Dieser Check dauert in etwa zehn Minuten und ist für Mitglieder gratis – hier werden Funktion, Zustand, Dichtheit, Befestigung und Einstellung der Beleuchtungs- und Warneinrichtungen geprüft.

(c) Bild: ÖAMTC