Hyundai Tucson unter Strom

Mit dem Facelift des Hyundai Tucson bietet der koreanische Hersteller ab dem Sommer 2018 nun auch erstmals eine effiziente und kraftstoffsparende 48-Volt-Mildhybrid Version an.

Ausgereifte Hybridtechnik für spritzige aber spritsparende Fahrt

Das System beinhaltet eine 48-Volt Lithium-Ionen-Batterie mit 0,44 kWh Speichervolumen, einen Mildhybrid-Startergenerator (MHSG) und einen Gleichspannungswandler. Der mit der Kurbelwelle verbundene Mildhybrid-Startergenerator leistet bis zu 12kW und greift dem Diesel kräftig unter die Arme. Beim Beschleunigen sorgt das nämlich für einen zusätzlichen Leistungsschub. Während der normalen Fahrt hingegen entlastet er den Verbrennungsmotor, was zu einer Emissions- und Treibstoffreduktion von bis zu sieben Prozent führt.
Der Strom wird beim Ausrollen, Bremsen und beim Bergabfahren vom Startergenerator erzeugt, der diese elektrische Energie in der Lithium-Ionen-Batterie im Kofferraumboden speichert.
Besonders spritsparend ist die intelligente Motorabschaltfunktion während des Fahrbetriebs, die beim Abbremsen und Ausrollen aktiv wird. Beim Betätigen des Gaspedals wird der Verbrennungsmotor sofort wieder aktiviert. Der Motor und Startergenerator harmonieren dabei perfekt und vollkommen automatisch zusammen, ohne dass der Fahrer das merkt.

Den Hightech-Antrieb bekommt man nur im Topmodell

Vorerst bleibt diese Technologie nur dem Allrad Topmodell Hyundai Tucson 2.0 CRDi vorenthalten, der wahlweise mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe oder einer Achtgang-Automatik erhältlich sein wird. In diesem Modell arbeitet die 48 Volt-Technologie gemeinsam mit dem 2,0 Liter CRDi-Diesel zusammen, der über eine Leistung von 137 kW (186 PS) verfügt. Selbstverständlich erfüllt der Tucson Mildhybrid-Diesel die neue Abgasnorm Euro 6d-Temp.
Ab dem Frühjahr 2019 soll das Mildhybrid-System dann auch mit den 1,6 Liter Dieselmotoren erhältlich sein.

(c) Bilder: Hyundai