Mittlerweile bildet der DS 9 das Flaggschiff der französischen Premium-Marke, die auch unter das Dach des Stellantis Konzerns eingegliedert wurde. Dennoch ist auch der DS 7 ein wichtiges Modell der Marke, in Zeiten wie diesen boomen eben die beliebten SUV-Modelle, besonders wenn diese auch als Teilzeit-Stromer zu haben sind. Somit gibt es im Zuge der Österreich-Premiere des DS 7 auch gute Gründe, um mit guten Sommercocktails in äußerst nobler Atmosphäre gemeinsam mit den Markenbotschaftern (Silvia Schneider, Daniel Serafin und Fadi Merza) anzustoßen. Darüber hinaus berichtete der Direktor von DS Automobiles Grégory Hardouin in seiner Präsentation sehr stolz über die Facelift-Version und deren Neuerungen.

Bereits unsere Testfahrt mit der Vorfacelift-Version ging ganz klar als Blickfang durch, auch wenn es zu diesem Zeitpunkt der französischen Marke noch ein wenig an Bekanntheit fehlte. Dennoch streckten zahlreiche deutsche Premium-Besitzer den Daumen nach oben und bestaunten mehrmals die elegante Silhouette des Nobelfranzosen.
Auch als Facelift-Version wird der DS 7 (nun ohne Crossback Zusatz) als klarer Eye-Catcher im heimischen Straßenbild durchgehen. Mögen es die neu designten Tagfahrlichter sein, die schmäleren Leuchten am Heck, der reduzierte Chromanteil, der breitere Kühlergrill, die eleganten neuen Linien am Heck inklusive des neuen, zentralen Schriftzuges oder gar die riesigen Endrohrblenden.
Wie man merkt hat sich speziell beim Exterieur einiges getan, sodass wohl auch derzeitige Besitzer über einen Eintausch rätseln.

Interieur: Erstklassige Qualität, die bei deutscher Konkurrenz jede Menge Aufpreis kostet

Auch das Interieur glänzt mit äußerst hochwertigen Materialien wie man es von der französischen Premium-Marke gewohnt ist, großteils fasst man hier auf Leder oder dann teilweise auch auf Softtouch. Der Infotainment-Einheit mit 12-Zoll hat man ein Update spendiert und auch die Konnektivität mit dem Smartphone gelingt via Apple CarPlay bzw. Android Auto kabellos. Die Mittelkonsole kann weiterhin mit dem bereits bekannten Wahlhebel und diversen, sehr hochwertig verarbeiteten Schaltern aufwarten (beispielweise Fensteröffner).

Die Platzverhältnisse gehen in beiden Reihen völlig in Ordnung, schade finden wir, dass die Rücksitzbank nur im Verhältnis 60:40 umgelegt werden kann. Äußerst lobenswert bewerten wir das Staufach unter dem Kofferraumboden, welches den Kabelsalat (klarerweise bei den PHEV-Versionen) vermeidet.

Motoren und Antriebsstränge: Breite Palette mit bis zu 360 PS

Auch hier kann der DS 7 mit einer breiten Palette an Antriebssträngen punkten, denn die französische Premiummarke lässt den Kunden noch immer selbst die Qual der Wahl.

Für die geliftete Version steht für Langstrecken natürlich der klassische Selbstzünder mit 130 PS und dem 8-Gang-Atomatikgetriebe und Frontantrieb zur Verfügung. Dieser ist mit € 47.040 im Preisblatt gelistet.

Darüber hinaus steht ein Trio an Plug-in-Hybrid Motorisierungen zur Verfügung. Die Doppelherz Versionen sind in folgenden Leistungsstufen verfügbar: 225 PS, 300 PS und 360 PS. Hier haben die Kunden den Vorteil, dass aufgrund der niedrigen Emissionswerte die NoVA (Normverbrauchsabgabe) entfällt.
Den Einstieg in die Welt der Doppelherz-Versionen bildet die 225 PS Version um € 53.550, die 300 PS Allradversion kostet mindestens € 58.050 und die Topversion der PHEV Versionen ist mit € 66.550 bepreist. Darüber hinaus wird auch die sogenannte La Premiere Edition der Topversion auf den Markt kommen, diese kostet € 74.550 in Österreich und wird zeitlich begrenzt sein.

Es stehen fünf Ausstattungslinien zur Verfügung: Bastille, Rivoli, Opera, Performance Line und Performance Line plus. Darüber hinaus steht zum Marktstart im Herbst die Top-Plug-in-Hybrid-Version in der Ausstattungslinie La Premiere zur Verfügung. Bestellungen sind ab sofort möglich.

Wir freuen uns bereits auf die erste Testfahrt mit dem Nobel-SUV aus Frankreich.

(c) Bilder: FOTObyHOFER, Werk