Der neue Mercedes-AMG A 35 4MATIC

Auf dem Pariser Auto Salon präsentieren die Affalterbacher den A 35 AMG 4MATIC. Die „abgespeckte“ Version wird gegen die S3-Version aus Ingolstadt, den Wolfsburger Golf R und andere Konsorten ins Rennen geschickt werden.

A 45 mit noch mehr Dampf!

Als der A 45 im Jahre 2012 seine Einführung feierte, leistete er bereits 360 Pferdchen, das Facelift kam mit 381 PS daher. Die nächste Generation wird die 400 PS Grenze brechen, somit macht eine „schwächere Version“ durchaus Sinn.

Über 300 Pferdchen im „schwächeren“ Hot Hatch 

Der aufgeladene Zweiliter-Vierzylinder im neuen A35 leistet satte 306 PS und stemmt 400 Nm auf die Kurbelwelle, welche ab 3.000 Umdrehungen zur Verfügung stehen. Die V-Max wurde bei 250 Sachen elektronisch abgeregelt.

Mittels 7-Gang-DCT und 4MATIC in unter 5 Sekunden auf 100 km/h

Der quereingebaute Performance-Meister ist an ein 7-Gang Doppelkupplungsgetriebe gekoppelt, welches über eine sehr dynamische Abstimmung verfügt. Wie es sich bei einem Sportmodell gehört, ist auch eine Launch Control einprogrammiert worden – der optimale Sprint auf Tempo 100 erfolgt in nur 4,7 Sekunden – wo man sich vor dem perfekt angestimmten 4MATIC-Allradantrieb nur verneigen darf.

Die Antriebsverteilung 

Die Verteilung der Kräfte reicht von reinem Frontantrieb bis hin zur Verteilung im Verhältnis 50:50. Die Kraftverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse übernimmt eine elektro-mechanische Lamellenkupplung.

Der Kompromiss zwischen Agilität und Alltagstauglichkeit 

Damit man im Alltag nicht der sportlich getrimmten Abstimmung ausgesetzt ist und das Rückgrat streikt, setzen die Schwaben auf verschiedene Fahrmodi (Glätte, Comfort, Sport, Sport plus und Individual) und adaptive Dämpfer, welche die Alltagstauglichkeit nicht in den Schatten stellen und über drei Modi verfügen.

Entschleunigung! 

Um auch bei hohen Geschwindigkeiten ideale Bremswerte zu erzielen sorgt man an der Vorderachse für einen Vier-Kolben-Monoblock-Festsattel und einer 350 Millimeter Bremsscheibe. An der Hinterachse setzen die Schwaben auf einen Ein-Kolben-Faustsattel und 330 Millimeter Scheiben.

Krawall-Meister 

Wie man es von den AMG-Modellen erwartet, verfügt auch der A 35 AMG über eine klappengesteuerte Abgasanlage, welche die Konkurrenz ziemlich müde aussehen lässt.

Bestens vernetzt

Das Interieur wird von dem bisherigen COMAND Infotainment abgelöst und erhält ebenfalls das MBUX Multimediasystem, welches den Innenraum deutlich aufwertet.

Pfiffiges Exterieur-Design 

Den A35 4MATIC erkennt man an der Doppellamelle des Kühlergrills, die Frontschürze bekommt zusätzliche Flics spendiert, die Sportversion rollt standardmäßig auf 18-Zoll Leichtmetallräder daher. Der Heckeinsatz bekam einen neuen Diffusor für noch bessere Aerodynamik spendiert, die Abrisskante am Dach und die beiden runden Endrohrblenden deuten ebenso auf den „kleinen“ AMG mit ordentlich Dampf unter der Haube hin.

Die Verkaufsfreigabe erfolgt noch im Oktober, die Markteinführung für Westeuropa ist mit Jänner 2019 geplant, Preise sind noch keine bekannt.

© Daimler