Nicht nur die Corona-Situation hat den Alltag Tag für Tag, Woche für Woche oder gar Monat für Monat ordentlich umgekrempelt. Auch am Automobilmarkt ist die Wende vom Verbrenner zu immer mehr elektrifizierten Fahrzeugen nicht mehr wegzudenken – sozusagen ein großer Schritt in die Zukunft. Aber bleiben wir zuerst beim Alltag mit Corona, denn hier hat sich herauskristallisiert, dass besonders die Regionalität beziehungsweise der Bezug von heimischen Produkten mehr als je zuvor gefördert werden sollte. Kurz mal zum Greißler ums Eck und nicht in die immer größer werdenden Supermärkte, in denen die Kunden hektisch mit ihren riesigen Einkaufswägen von einem Gang zum anderen stürmen. Gott sei Dank gibt es sie wieder die kleineren Lebensmittelgeschäfte sowie Hofläden mit regionalen und selbst erzeugten Produkten.

 Die Menschen schätzen es, regionale Produkte zu kaufen, im Laden Kontakt zu den Verkäufern und anderen Kunden zu haben. Es ist einfach persönlicher – und dies geht uns in Zeiten wie diesen besonders ab. Und genau hier beginnt unsere #allesinreichweite Challenge, denn wir werden mit dem neuen, ersten vollelektrischen Mazda den Wochenendeinkauf lediglich bei regionalen Anbietern erledigen und natürlich auf diesem Weg die Fahreindrücke des neuen Stromers sammeln.

Nun stellen wir euch die fünf Betriebe, die wir mit dem Mazda MX-30 in näherer Umgebung besuchten vor.

Prenner Beerenkultur

Unsere erste Station war die Beerenproduktion Prenner, die Beeriges aus dem Marchfeld anbieten. Der Familienbetrieb Prenner im Marchfeld ist seit 1998 auf die Verarbeitung von Beerenobst spezialisiert. Das köstliche Obst wird zur Gänze händisch geerntet und sofort zum Verkauf angeboten, aber auch zu Marmeladen, Sirup, Fruchtessig, Likör und Edelbrand weiterverarbeitet und in geschmackvolle Gläsern und Flaschen gefüllt. Da die Chefin des Hauses äußert kreativ ist und Dekoration eine ihrer Leidenschaften ist, findet man bei einem Streifzug durch die Verkaufsräume jede Menge an äußerst geschmackvollen Accessoires für zu Hause oder aber auch um jemanden andern eine Freude zu bereiten. Wer wenn nicht der neue Mazda MX-30 würde besser in den stillvollen Hof der Prenners passen? Die Prenners sind von den stilvollen Designmerkmalen als auch von der ersten Sitzprobe sehr überrascht.

Zweimal im Jahr verwandelt die Chefin Andrea Prenner die Verkaufsräume und den Hof zu stimmungsvollen Ausstellungen. Die Adventausstellung bei den Prenners ist einfach ein Muss. Ja, man kann mit voller Überzeugung sagen, ein Besuch ist empfehlenswert. Im Moment findet die Frühlingsausstellung jeweils am Wochenende von 13:00 bis 18:00 Uhr statt.

Marchfelder Storchenbräu

Unsere Reise führte uns weiter zur einzigen Brauerei im Marchfeld, nämlich dem Storchenbräu.

Die heutige Brauerei war vormals eine Edelbrandmanufaktur und erst im Jahr 2003 kam man zu dem Entschluss eine Brauerei zu gründen. 2004 erfolgte dann die Eröffnung der heutigen Brauerei. Das hochwertige Sortiment umfasst 6 Biersorten (Märzen, Pils, Braunes, Bock, Weizen und Bio Bier Adebar). Das besondere Merkmal der Storchenbräu Biere ist der Bügelverschluß. Alle Biere werden in handwerklicher Weise hergestellt und weder vor noch nach der Abfüllung pasteurisiert. Dies zeichnet ein naturbelassenes Produkt aus. Natürlich ist dadurch die Haltbarkeit geringer, jedoch muss man anmerken, Bier sollte sowieso nur frisch getrunken werden. Manfred Bauer bietet seinen Kunden jedoch nicht nur Bier an, sein Sortiment beinhaltet auch alkoholfreie Limonaden, Alkopops, Energydrinks, Liköre, Wodka und Edelbrände. All das kann man direkt ab Werk beziehen. Storchenbräu ist auch in der Gastronomie, bei Events und regionalen Verkaufsstellen anzutreffen. Bei einem Besuch im Shop ist es auch möglich die Brauarbeit durch riesige Glaswände zu beobachten und somit einen Eindruck über die Herstellung der Produkte zu gewinnen.

Design und Fahrverhalten

Bevor wir uns nun auf den Weg zum nächsten Nahversorger machen, widmen wir uns den gesammelten Design- und Fahreindrücken. Der neue Mazda MX-30 punktet natürlich ganz klar mit der Kodo-Formensprache. Darüber hinaus stechen natürlich sofort die gegenläufig öffnenden Türen ohne B-Säule ins Auge, diese sind nicht nur ein sehr cooles Design-Feature, sie erleichtern auch den Einstieg in die zweite Reihe.

In puncto Interieur legt man großen Wert auf Recyclingmaterialien und nachwachsende Rohstoffe (wie zum Beispiel Kork), um auch hier auf hohe Nachhaltigkeit zu setzen, ein sehr cooles Designfeature und zugleich auch ein Alleinstellungsmerkmal des neuen
MX-30.

Zwar verfügt der neue MX-30 im Vergleich zu anderen reinelektrischen Modellen lediglich über eine 35,5 kWh Lithium-Ionen-Batterie, dennoch ist man hiermit für Fahrten in der Umgebung gut bedient (laut WLTP 200 Kilometer, im Test 160 Kilometer), darüber hinaus spart man somit auch jede Menge Eigengewicht im Vergleich zu den Mitbewerbern ein. Außerdem verfügt man in nur knapp über 30 Minuten über 80 Prozent Akkustand, sofern ein CCS Stecker in der Nähe zur Verfügung steht. Auch das Laden über die Wallbox oder die Haushaltsteckdose geht flott undist im Alltag somit ein klarer Pluspunkt.

Dies bedeutet natürlich, dass der MX-30 auch mit 145 PS und 270 Nm gut am Gas hängt und man auf den kurvigen Strecken im Hinterland mit der direkten Lenkung und den gut zupackenden Bremsen dem Lenker reichlich Fahrspaß spendiert. Cool finden wir auch, dass man über die Lenkrad-Paddles die Rekuperationsstufe wählen kann und somit zusätzlich Reichweite generiert und natürlich die Bremsanlage schont.

Blickt man auf die Preisliste, so macht der neue Mazda MX-30 ebenfalls eine gute Figur, denn mit € 34.990 (Ausstattungslinie GTE) exklusive Abzug der Förderungen ist der Einstieg in die Welt des neuen vollelektrischen Mazda MX-30 gewährleistet. Der japanische Hersteller bietet zwei Ausstattungslinien an: GTE und GTE+, die Testversion verfügte über die Topausstattung inklusive der 3-Ton-Metallic-Lackierung und dem Premium- und Techpaket. Ein BOSE-Soundsystem, eine 360 Grad Umgebungskamera, ein elektrisch verstellbarer Fahrersitz inkl. Memory-Funktion, 18-Zoll Leichtmetallräder und vieles mehr versüßen den Alltag bei Wahl der Optionspakete.

Kredenz.me – die Kornkammer

Ein weiteres Highlight unserer Recherche ist Kredenz.me – Die Kornkammer. Dies ist ein völlig neues, nachhaltiges Geschäft in Deutsch-Wagram. Kredenz.me ist mehr als nur ein Einkaufsladen, es steckt wahrlich mehr dahinter. Es ist ein absolut anderes Einkaufen als im Supermarkt. Das Angebot deckt alle Bedürfnisse des täglichen Alltags ab: Angefangen von Brot über Gemüse, Gewürze, Putzmittel und sogar einzelne Klopapierrollen werden angeboten. Man legt Wert auf geringe Verpackung, vor allem kein Plastik, wenn dann Papier und Glas. Es gibt auch die Möglichkeit Behälter von zu Hause mitzubringen. Vorwiegend werden regionale und Bio Produkte angeboten und es wird viel Wert auf Nachhaltigkeit, Menschen, Pflanzen und Tiere gelegt. Kredenz.me ist für uns auch ein Ort der Ruhe, man trifft Leute mit denen man sich austauscht und dies ist ja in Zeiten von Corona ein echtes Highlight, außerdem werden auch hier indirekt die regionalen Produzenten unterstützt.

Himmels Kaffeerösterei

Nun möchten wir euch noch Himmels Kaffeerösterei vorstellen und wer einmal bei Ludwig Himmel Kaffee getrunken hat wird unserer Meinung sein: Kaffee ist nicht gleich Kaffee.

Nichts ist für viele von uns so wichtig, wie guter, qualitativ hochwertiger Kaffee. Schon vor einigen Jahren durften wir Ludwig Himmel in seinem Cafe in Wolkersdorf kennenlernen. Vorerst kaufte er seinen Kaffee noch zu, bevor er sich zur Kaffeeröster-Ausbildung entschloss und am 1.Oktober 2018 „Himmels Kaffeerösterei“ eröffnete. Dort entstehen neue hauseigene, harmonische Kaffeemischungen. Das Rösten von Kaffee ist ein traditionelles Handwerk, findet in einem Trommelröster statt und ist entscheidend für den Geschmack des Kaffees. Wir durften bei unserem Besuch die unterschiedlichsten Kaffeebohnen und deren Aroma kennen und riechen lernen. Anschließend kamen wir auch noch in den Genuss des wunderbaren Dufts, als Ludwig frischen Kaffee röstete. Ja man kann sagen, Ludwig Himmel hat wahrlich seinen Traumberuf gefunden und wenn man bei ihm Kaffee trinkt, merkt man seine Liebe und Leidenschaft zum Kaffee in jeder Tasse.

Das MILCH.KASinO

Die letzte Station unserer Recherche befindet sich im Weinviertel und ist das sogenannte MILCH.KASinO in Obersdorf. Dort bieten Gottfried und Viktoria selbst hergestellten Bio Käse und Bio-Heu-Roh Milch an. Täglich wird der gut besuchte Milchautomat befüllt und ist rund um die Uhr zugänglich. Circa 30 Rinder leben auf dem Bio-Hof und acht Mal im Jahr wird zu den Fleischtagen auch das vorzügliche Bio-Weinberg Rindfleisch angeboten. Da Viktoria und Gottfried sehr herzliche Menschen sind und gerne Kontakt zu anderen Menschen haben, bieten sie auch Käse-Workshops und Exkursionen an. Im Laufe der Zeit ist der Hofladen zu einem Nahversorger geworden. Neben den eigenen Produkten werden auch Brot, Säfte, Gemüse, Öle, Honig, Teigwaren und vieles mehr angeboten. Wir können einen Besuch bei den Beiden nur empfehlen, um sich von den exzellenten Produkten sowie von der Herzlichkeit und Freundlichkeit zu überzeugen.

Ja somit endet unsere Reise mit dem Mazda MX-30, der von allen besonders für sein exquisites Design bewundert wurde. Mit seiner Reichweite war es uns möglich alle Betriebe bequem nach der Reihe zu erreichen, ohne einen Ladestopp einlegen zu müssen. Die einzige negative Erkenntnis war, dass es noch äußert wenig Ladestationen im ländlichen Bereich gibt und somit muss die geplante Route immer gut durchdacht sein. Ja, es hat viel Spaß gemacht, wir haben es mit kreativen, herzlichen und positiven Menschen zu tun gehabt und es war während der Corona-Krise eine wahrlich positive Abwechslung.

Factbox Mazda MX-30:

Motor: vorne eingebauter AC-Synchronmotor (e-Skyactiv)

Leistung: 107 kW / 145 PS
Maximales Drehmoment: 270 Nm
Batteriekapazität: 35,5 kWh

Max. Reichweite kombiniert (WLTP): 200 km
Stromverbrauch kombiniert WLTP): 19,0 kWh
Testverbrauch kombiniert: 22,5 kWh

0-100 km/h: 9,7 Sekunden
V-Max: 140 km/h

L/B/H in Meter: 4,395/1,848/1,555
Leergewicht: 1.720 Kg

Einstiegspreis: € 34.990
Basispreis Testversion: € 39.990
Preis Testversion inkl. aller Optionen: € 41.490

Sonderausstattung:

Ceramic Metallic 3-tone Lackierung € 1.500

(c) Bilder: Sebastian Poppe für Mazda Österreich
Bezahlte Kooperation mit Mazda Österreich