Neben dem #1, #3 und #5 fehlt noch der typische smart Klassiker. Wir durften uns das Concept-Car des smart #2 live ansehen und erste Eindrücke über die neue E-Version sammeln. Der Nachfolger des weltweit beliebten Stadtflitzers fortwo wird wieder ein Zweisitzer sein, jedoch rein elektrisch angetrieben.
Wir hatten die Chance dieses Concept-Car in Rom zu Gesicht zu bekommen und berichten euch über unsere Eindrücke.
Schon auf den ersten Blick wirkt der smart #2 erwachsener. Die Zweifachlackierung mit mattem Weiß und edlem Gold verleiht dem Modell ein elegantes Aussehen. In Zusammenarbeit mit Geely hat Smart für den #2 eine eigene Elektroplattform ECA (Electric Compact Architecture) entwickelt.
Dazu berichtete Sara Lamboj, CEO smart Österreich: „Die eigens entwickelte ECA-Plattform ist das technologische Herzstück und das Innenraumkonzept verdeutlicht die Philosophie hinter den kommenden smart#2.“
Der neue smart #2 wird auch in der neuen Stromer-Version mit seinen kompakten Abmessungen punkten: 2,79 Meter lang, 1,88 Meter breit und 1,55 Meter hoch. Der Wendekreis liegt bei 6,95 Meter und die Kräfte werden weiterhin an die Hinterachse abgeliefert. All diese Abmessungen können jedoch von denen des finalen Serienfahrzeugs abweichen.
Das Design stammt wie bereits beim smart fortwo von Mercedes-Benz.







Innenraumkonzept – small on outside, big on inside
Der smart #2 wird über eine durchgehende Sitzbank verfügen und je nach Ausstattungslinie mit hochwertigen Materialien wie Leder oder Textilstoffen ausgestattet sein. Somit entsteht ein großzügiger Innenraum und die hellen Farben im Inneren ergänzen sich zum Exterieur von Weiß und Gold. Da die Räder relativ weit außen angebracht sind (wheels-at-the-corner) ergibt sich noch mehr Platz für die Passagiere. Das Cockpit ist eher S-förmig gestaltet und erinnert ein wenig an eine Welle. Vor dem Lenkrad wird es ein kleines Display für den digitalen Tacho geben und zentral wird ein zum Fahrer geneigter Touchscreen für Infotainment und Konnektivität angebracht sein. Auffallend sind die ziemlich groß geformten Lüftungsdüsen.





Sicherheit und Lademanagement
An oberster Stelle bei Smart steht stets die Sicherheit und somit wird auch beim smart #2 die neue Version der Trididon-Zelle eingesetzt. Sie ist ultrastabil und sorgt für kompromisslose Sicherheit.
Die Reichweite des elektrischen Stadtflitzers soll bei rund 300 Kilometer liegen und die 35,7 kWh Batterie soll mittels DC-Schnellladung von 10 auf 80 % in weniger als 20 Minuten erfolgen. Anhand dieser Werte kann man sich aber sicher sein, dass der smart #2 nicht nur für die Stadt geeignet ist.
Wolfgang Ufer CEO vom Smart: „Viele Kunden warten schon sehnlichst auf den Nachfolger des smart fortwo. Mit dem smart #2 wollen wir eine breite Zielgruppe ansprechen und zwar vom jungen Autofahrer bis hin zu älteren Personen“.
Wann kommt nun der smart #2 auf den Markt?
Das Serienmodell smart #2 soll im Oktober 2026 auf dem Pariser Autosalon seine Weltpremiere feiern.
Die Preise sollen in etwa bei EUR 20.000 starten.
(c) Bilder: Hersteller
