Kaum ein anderer Arbeitsplatz bietet dermaßen frostige Bedingungen.

Bei minus 25 Grad Celsius verbringen Gonzalo Giménez (Leiter Bremsen und aktive Fahrsicherheitssysteme bei SEAT) und 16 Ingenieure zehn Wochen am nördlichen Polarkreis, um sicherzustellen, dass alle Systeme korrekt arbeiten, bevor das Fahrzeug ausgeliefert wird.

Die Mannschaft macht sich auf den Weg zu einem zugefrorenen See, welcher für die anstehenden Tests, optimale Bedingungen bietet. Die Rede ist von einem sechs Quadratkilometer großem Gewässer, welches von einer 60 Zentimeter dicken Eisschicht bedeckt ist.

Diesmal wird die elektronische Stabilitätskontrolle unter die Lupe genommen. Das ESC wird kontinuierlich deaktiviert, bis es letztendlich komplett ausgeschalten ist. Ziel ist es auch in diesem Zustand das Fahrzeug wieder zu stabilisieren und in die Fahrspur zu bringen.

Danach sorgt eine 200 Meter lange Strecke, um das ABS-System zu verfeinern.

Die Strecke bietet sowohl einen asphaltierten als auch einen mit Eis bedeckten Abschnitt – diese Beschaffenheit sorgt für ideale Voraussetzungen, um das System noch präziser abzustimmen.

Bereits im Sommer stehen für Giménez und seine Kollegen Tests in der Wüste am Programm. Über das ganze Jahr besuchen die technischen Experten alle fünf Kontinente, um die Prototypen bestmöglich zu testen.

(c) Bilder: SEAT

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