Ford setzt die neue Formensprache konsequent auch beim Focus ST Traveller um. Der sportliche, von Ford Performance entwickelte Kombi ist in zwei Motor-Varianten erhältlich.

Der drehfreudige EcoBoost-Turbobenziner bietet 2.3 Liter Hubraum und 206 kW (280 PS). Der 2.0 Liter große EcoBlue-Turbodiesel leistet 140 kW (190 PS). Sowohl Benziner als auch Diesel werden mit einem 6-Gang-Schaltgetriebe angeboten, zusätzlich steht im Benziner wahlweise eine 7-Gang-Automatik zur Verfügung.

Sperrdifferenzial eLSD beim Benziner

Ford hat sich die Latte selbst sehr hoch gelegt und erhebt in puncto Fahrwerk und Dynamik den Anspruch Klassenbester zu sein. So werden alle ST-Benziner – unabhängig davon, ob 5-Türer oder Traveller – serienmäßig mit dem Sperrdifferenzial eLSD (electronic Limited-Slip Differential) ausgeliefert.

Das erstmals bei einem Fronttriebler zum Einsatz kommende eLSD reagiert vorausschauend auf wechselnde Grip-Verhältnisse. Lenkimpulse werden direkt und besonders rasch umgesetzt. Außerdem kann es vorbeugend aktiv werden, indem es die Drehmoment-Verteilung optimiert, noch bevor ein Rad an Traktion einbüßt.

Torque Vectoring beim Diesel

Beim Diesel ist bei allen ST-Varianten – ebenso unabhängig davon, ob es sich um einen 5-Türer oder Traveller handelt – Torque Vectoring an Bord. Diese Technologie ist eine Unterfunktion des ESP und steht für den automatischen, radselektiven Bremseingriff.

Neu: Fahrmodus-Schalter

Was wir von anderen Marken schon kennen, hält nun auch in den neuen Focus ST-Modellen Einzug: Ein Fahrmodus-Schalter lässt sich nach Lust und Laune bzw. Untergrund entsprechend einstellen: bis zu vier Fahrprogramme sind möglich.

Markteinführung und Preise

Die vierte Generation der Focus ST-Modelle wird ab Sommer 2019 bei uns erhältlich sein. Wer sich für den Benziner mit Automatik entscheidet, muss sich allerdings noch bis Ende des Jahres gedulden. Preislich startet der Focus ST Traveller Diesel bei 39.750 Euro, der Focus ST Traveller Benziner ist ab 42.500 Euro zu haben.

(c) Bilder: Ford