Wir haben uns das neue Crossover-Modell von Volkswagen im Zuge des nationalen Fahrtags zur Brust genommen.

T-Cross & T-Roc

Auch wir waren Anfangs ein wenig verwirrt, da die Modellbezeichnung dem zwölf Zentimeter längerem T-Roc ähnelt. Aber daran gewöhnt man sich und spätestens, wenn man mit dem neuen Modell unterwegs war, weiß man, dass die Luft für die Konkurrenz ganz schön dünn werden wird. Aber die Wolfsburger sind bekannt dafür, dass sie ganz unerwartet ein neues Modell einführen und der Kampf um den größten Marktanteil dann erst so richtig startet.

SUVitis lässt nicht nach…

Bereits im ersten Quartal konnte Volkswagen mit fünf Modellen unter den Top 10 der Neuwagenzulassungsstatistik punkten. Aber auch das A0-Segment boomt – nahezu 32 % der Neuwagenkäufe konnten im vorigen Jahr verzeichnet werden.

Auch das erste Quartal des heurigen Jahres zeigt, dass die SUVitis kein Ende nimmt – über alle Klassen hinweg spricht man von einem SUV-Gesamtanteil von 37,4 Prozent.

Somit wird klar, dass Volkswagen mit einem weiteren Hochbeiner genau den richtigen Weg einschlägt. Zwar spricht man beim T-Cross von einem City-SUV, aber auch außerhalb des urbanen Bereichs schlägt sich der Nachzügler tadellos.

Zwei Motorisierungen zum Marktstart

Zum Marktstart bieten die Wolfsburger den T-Cross mit einem Einliter-TSI Aggregat in zwei Leistungsstufen an. Die Einstiegsversion leistet 95 PS und ist an ein Fünfgang-Schaltgetriebe gekoppelt. Das Primzahl Aggregat wirkt in keiner Lebenslage angestrengt und auch das typische Dreizylinder-Knurren kann dank hochwertiger Dämmung eliminiert werden. Wünschenswert wäre bei dieser Version ein sechster Gang, welcher auf längeren Strecken dem T-Cross noch ein wenig mehr Fahrkomfort verleihen würde.

Einen Hauch besser hängt die momentane Top-Motorisierung am Gas. Die Kombination aus 115 PS und dem optionalen Siebengang-DSG ist ein wahrer Genuss. Die kompakte Crossover Version ist ausreichend motorisiert, lenkt präzise ein und auch bei der Verzögerung gibt es nicht zu meckern.

Im Mai gesellt sich dann ein 1,6-Liter Selbstzünder mit 95 PS dazu, Ende des Jahres wird die Motorenpalette um einen 1,5-Liter TSI mit 150 PS erweitert. Bei allen Varianten werden die Kräfte ausschließlich an die Vorderachse weitergeleitet – die 4MOTION Fans müssen weiterhin zum größeren Bruder, dem T-Roc greifen.

Platzverhältnisse und Verarbeitung

Überraschend fällt das großzügige Kofferraumvolumen aus. Mittels einer um 14 Zentimeter verschiebbaren Rückbank kann das Ladevolumen von 385 Liter auf 455 Liter problemlos erweitert werden, bei umgelegter Rückbank sind es sogar 1.281 Liter. Hier kommt das neue Modell dem T-Roc schon verdammt nahe.

Bei der Materialwahl hingegen scheiden sich die Geister. Wir würden uns an einzelnen Stellen ein wenig softere Materialien wünschen, das ist aber schon der einzige Kritikpunkt des Neulings.

Bestens vernetzt!

In puncto Konnektivität und Infotainment wurde der T-Cross mit dem neuesten Stand der Dinge bestückt. Mit der Volkswagen Connect App kann man sich problemlos mit dem Smartphone verbinden und verschiedene Infos über das Fahrzeug abrufen. Darüber hinaus stehen bis zu vier USB-Slots zur Verfügung, ein induktives Ladepad, schlüsselloser Zugang und eine Beats Anlage mit 300 Watt-Systemleistung stehen gegen Aufpreis zur Verfügung.

Alle guten Dinge sind drei…

In T-Cross, Life und Style gliedern sich die drei Ausstattungslinien. Bereits ab € 18.690 kann der neue T-Cross mit der Einstiegsmotorisierung, gekoppelt an das Fünfgang-Schaltgetriebe, geordert werden. Die Top-Version mit dem Siebengang-DSG kostet mindestens € 25.590.

Die Markteinführung ist für den 25. April geplant.

Wir sind bereits gespannt, wie sich das Duell zwischen den Modellgeschwistern entwickelt – denn das Zeug zum Erfolgsmodell hat er, der T-Cross.

Die Preisübersicht

Technische Daten im Detail

(c) Bilder: Volkswagen & Sebastian Poppe

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