70 Jahre Ente – Der Citroën 2CV feiert Geburtstag

Genau am 7. Oktober 1948 zeigte sich das erste Mal die Ente der Öffentlichkeit. Natürlich verblüffte sie damals mit ihrem ungewöhnlichen Aussehen und der raffinierten Konstruktion. Doch nicht nur diese Aspekte überzeugten die Kunden. Die Ente war insbesondere für die arbeitende Klasse konzipiert, da zu dieser Zeit ein Automobil noch als Luxusobjekt galt.

Als alles begann

Die Anforderung soll folgendermaßen gelautet haben: „Entwerfen Sie ein Auto, das Platz für zwei Bauern in Stiefeln und einen Zentner Kartoffeln oder ein Fässchen Wein bietet, mindestens 60 km/h schnell ist und dabei nur drei Liter auf 100 Kilometer verbraucht. Es muss ausgesprochen gut gefedert sein, sodass ein Korb voll mit Eiern eine Fahrt über holprige Feldwege unbeschadet übersteht.“ Den Namen „Ente“ bekam der Citroën 2CV von einem Journalisten, der ihn als „hässliches Entlein“ taufte.

Kultige Technologie

Der luftgekühlte 375 cm³ Zweizylinder-Boxermotor entfaltete eine Kraft von 9 PS. Gekoppelt an ein Viergang-Getriebe, erlaubte es der Ente eine Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h zu entfalten. Ab 1970 baute man in den 2CV6 einen 602cm³-Motor mit 28 PS. Dieser schaffte sogar eine Spitzengeschwindigkeit von 113 km/h.

Alles Gute hat ein Ente ähm Ende

Am 27. Juli 1990 verließ die letzte Ente das Citroën Werk in Portugal. Bis 1990 wurden mehr als 5,1 Millionen Citroën 2CV (inklusive Kastenwagen) abgesetzt.

Auf der ganzen Welt feiern Entenbesitzer und Oldtimerfans den Geburtstag des Citroen 2CV. Wie kein anderes Modell steht dieses Kultobjekt für Freiheit und Abenteuer, kein anderes besitzt auch so viel französischen Charme.

(c) Bilder: Citroën