Zur Feier gab es gleich zwei Weltpremieren auf dem Genfer Autosalon

Das Jubiläumsjahr hätte für die französische Sportwagenschmiede Bugatti nicht besser starten können, denn neben dem diesjährigen 110-jährigen Firmenbestehen gab es auf dem Genfer Autosalon zwei neue Weltpremieren, die dem interessierten Messepublikum stolz präsentiert wurden.

Der Bugatti Präsident Stephan Winkelmann zeigt sich besonders erfreut über die beiden Highlights:„2019 feiern wir ein besonderes Jubiläum. Bugatti wird 110 Jahre alt. Mit den beiden Modellen würdigen wir unsere lange Tradition und verneigen uns vor unserer französischen Heimat“.

Stark limitiertes Sondermodell Chiron Sport „110 ans Bugatti“

Extra für das Jubeljahr wurde der Bugatti Chiron Sport „110 ans Bugatti“ entwickelt, welcher mit zahlreichen Extras brilliert. Dazu zählen das standardmäßige Glasdach „Sky View“ und die Bugatti-Linie und der Bugatti-Kühler aus Aluminium. Die Karosserie und Frontverkleidung bestehen aus Carbon und das Heck sowie der hintere Teil präsentieren sich in der Sonderlackierung „Steel Blue“, welches seitlich eine C-Form darstellt. Innen wird die französische Herkunft stolz mit zahlreichen Tricoloren zur Geltung gebracht.
Ein elitärer Käuferkreis hat bereits bei den 20 verfügbaren Fahrzeugen zugeschlagen und war bereit pro Stück 3 Millionen Euro zu bezahlen.

Bugatti „La Voiture Noire“ – das teuerste Auto der Welt!

Das Highlight am Messestand war zweifelsohne das Unikat „La Voiture Noire“, welches in Erinnerung an den Bugatti Type 57 SC Atlantic geschaffen wurde. Erkennbar ist das bei dem zweitürigen Hypersportwagen an der Grande Tourisme Form und natürlich an der namensgebenden schwarzen Lackierung.

Der 16-Zylinder-Mittelmotor mit acht Litern Hubraum leistet 1.103 kW/1.500 PS und entstand in Handarbeit für einen Bugatti-Enthusiasten. Diesem war das automobile Meisterwerk stolze 11 Millionen Euro wert – somit ist der „La Voiture Noire“ das teuerste Auto der Welt.

Übrigens hat der Name „La Voiture Noire“ in der Automobilgeschichte eine besondere Bedeutung, denn Ettore Bugattis Sohn Jean entwickelte und fuhr einen von nur vier hergestellten Type 57 SC Atlantic. Sein Modell nannte er „La Voiture Noire“ – das schwarze Auto. Kurz vor dem zweiten Weltkrieg verschwand das Fahrzeug spurlos und wurde bis heute nicht gefunden.

Bugatti Divo – bestimmt keine Diva!

Aller guten Dinge sind bekanntlich drei, deshalb gab es auf dem Genfer Autosalon als drittes Fahrzeug noch den auf 40 Stück limitierten Bugatti Divo. Der Divo wurde bereits letztes Jahr präsentiert, doch wird ihm deswegen nicht weniger Aufmerksamkeit geschenkt. Durch seine geänderte Aerodynamik ist dieser – im Vergleich zum Chiron – mehr auf Querbeschleunigung ausgelegt und sorgt damit für ein noch intensiveres Fahrerlebnis mit erhöhtem Spaßfaktor.

(c) Bilder: Bugatti, (c) Text: Gas Junky, ak

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