Die bereits zweite Generation des Ingolstadt-SUV bekommt ein ordentliches Update spendiert. Dies war auch unbedingt nötig, da die Konkurrenz mit dem GLS und dem X7 die Marktanteile ergattern möchte. Äußerlich knüpft der Q7 an die aktuelle Designsprache von Audi an und ist sehr nahe an den Q8 angelehnt. Ein besonderes Merkmal davon ist der oktagonförmige Singleframe-Grill. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger ist der neue Audi Q7 um elf Millimeter in der Länge gewachsen und misst somit eine stolze Länge von 5.063 Millimeter.

Kraftvolles Exterieur

Um die Offroad-Ader des Q7 hervorzuheben wurden die seitlichen Lufteinlässe und der Schwellerbereich ausdrucksvoller gestaltet. Die Breite des SUV unterstreichen die Scheinwerfer. Diese sind optional in HD Matrix LED-Technologie mit Audi Laserlicht erhältlich. Das Heck wird von einer Chromleiste verziert, welche die flachen Heckleuchten verbindet. Das Außenkleid der optionalen S line Ausstattung, wird mit einem Blade im Frontstoßfänger, einem sportlichen Unterfahrschutz am Heck und serienmäßigen 19-Zoll-Räder, ausgeliefert.

Platz und Luxus im Interieur

Wenn es um die Kopf- und die Ellbogenfreiheit geht, übertrifft der Audi Q7 all seine Mitbewerber. Damit auch die mitgebrachten Kleinigkeiten ihren Platz finden, wurde neben den zahlreichen Ablagen ein neues Fach in der Instrumententafel installiert. Das Kofferraumvolumen beträgt bei der fünfsitzigen Variante 865 Liter, klappt man die Sitze um, wächst der Stauraum auf 2.050 Liter.

Optional gibt es unter anderem eine Vier-Zonen-Klimaautomatik, ein Bang & Olufsen 3D Klang Sound System, ein Air Quality Paket mit Aromatisierung und Ionisator, Sitze mit Klima- und Massagefunktion und ein Kontur-Ambiente-Lichtpaket, welches das Interieur im Dunkeln beleuchtet.

Effizienz und Mild-Hybrid-Technologie im Antrieb

Zur Markteinführung erhält der Q7 zwei Selbstzünder. Danach stehen ein Benzin- und ein Plug-In-Hybridmodell zur Verfügung. Gekoppelt sind alle Aggregate an ein Achtstufen-tiptronic Getriebe. Natürlich wird die Kraft permanent auf alle vier Räder übertragen.

Dank einer optionalen Allradlenkung schlagen die Hinterräder gegensinnig ein, um den Fünfmeter-Riesen auf kurvigen Strecken und im Stadtverkehr die nötige Agilität zu verleihen. Bei höheren Geschwindigkeiten ist genau das Gegenteil der Fall, sprich die Hinterräder lenken leicht gleichsinnig mit. Die serienmäßige, adaptive Luftfederung spendiert dem Ingolstädter Flaggschiff ausreichend Komfort. Im Falle des S line Exterieurs wird die Luftfederung etwas straffer und senkt das Fahrzeug um 15 Millimeter ab. Das Highlight des Fahrzeug ist die optionale elektromechanische Wankstabilisierung. In Kurven senkt diese die Neigung des Audi Q7 und lässt somit höhere Tempi in den Kehren zu.

Grüne Welle inklusive

Damit ist die Car to-X-Dienst Ampelinformation gemeint. Diese vernetzt sich mit der Infrastruktur der Stadt und informiert den Fahrer über das passende Tempo, sodass die grüne Welle zum Dauerzustand wird.

Der geliftete Audi Q7 feiert seinen Marktstart in Europa Mitte September, Preise sind derzeit noch keine bekannt.

(c) Bilder: Audi