Audi e-tron GT concept: Alle guten Dinge sind drei! 

Im Zuge der L.A. Autoshow präsentierten die Ingolstädter den elektrisch angetriebenen Audi e-tron GT concept. Somit sorgt ein viertüriges Coupé neben dem SUV Duo – Audi e-tron und dem Audi e-tron Sportback, für den Hattrick unter den Elektro-Fahrzeugen.

 Beachtliche Fahrleistungen und dynamisches Außenkleid 

Die Anforderungen sind klipp und klar: flach, breit, ein tiefer Schwerpunkt und ein langer Radstand.

Die tiefe Architektur und die dynamischen Formen des Außenkleids sorgen nicht nur auf den ersten Blick für Aufsehen. Auch das Datenblatt verspricht artgerechte Fahrleistungen.

Das 4,96 Meter lange, viertürige Coupé soll 590 PS leisten, welche an den permanenten E-quattro-Antrieb weitergeleitet werden. Es gibt also keine mechanische Verbindung mehr zwischen Vorder- und Hinterachse. Eine elektronische Systemsteuerung übernimmt die Koordination des Antriebs zwischen den beiden Achsen, sowie zwischen den linken und rechten Rädern. 

Die beiden Achsen bekommen jeweils eine E-Maschine spendiert. Hierbei handelt es sich um permanent erregte Synchronmotoren. 

Bereits nach 3,5 Sekunden soll die dreistellige Geschwindigkeitsmarke erreicht werden, für Tempo 200 werden kaum mehr als 12 Sekunden benötigt. Die V-Max liegt bei 240 km/h.

Diese Sportwagen-Werte können dank der intelligenten Kühlstrategie auch mehrmals nacheinander ausgekostet werden.

Reichweiten-Ängste? 

Dies hört sich natürlich alles vielversprechend an, dennoch fällt bei einem emissionsfreien Fahrzeug die tatsächliche Reichweite am meisten ins Gewicht. Und hier haben die Ingolstädter laut WLTP mehr als 400 Kilometer kalkuliert. Die Lithium-Ionen-Batterie wird mehr als 90 kWh leisten, um an diesen Wert in der Praxis annähernd heranzukommen.

Ein weiterer entscheidender Faktor ist natürlich auch die Rekuperation (Energierückgewinnung). Diese beträgt bis zu 30 Prozent. Nicht nur die beiden E-Maschinen sorgen für Rückgewinnung, sondern auch das elektrohydraulische Bremsregelsystem.  Bis zu 0,3 g rekuperiert der emissionsfreie Ingolstädter ohne Einsatz der konventionellen Bremse, also ausschließlich über die E-Maschinen, dies ist bei 90 Prozent aller Verzögerungsvorgänge der Fall. 

 Laden und Ladezeiten

Das Fahrzeug lässt sich mittels Kabel, mittels Induktion und auch per Wireless Charger laden. Bei der letzteren Funktion wird eine Ladeplatte mit integrierter Spule in den Parkplatz integriert und an das Stromnetz angeschlossen. Somit lässt sich das Fahrzeug über Nacht vollladen (11 kW).

Der Auflade-Vorgang mittels Kabel ist hingegen eine deutliche Zeitersparnis, denn durch das 800-Volt-System, profitiert man von einer enorm geringen Ladedauer von nur 20 Minuten, um 80 % der Batterie mit Energie zu füllen.

Welche Reichweite uns der Tesla-Gegner im Praxisbetrieb liefern wird, auf das sind wir bereits gespannt. Die Serienausführung ist für Ende 2020 geplant. 

 

© Bilder: Audi

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