Zwei feste Säulen und jede Menge Elektrifizierung!

Die Groupe PSA hat durchdachte Technologieentscheidungen für ihre Verbrennungsmotoren entwickelt, um saubere und nachhaltige Mobilitätslösungen anzubieten. Nun trägt die Groupe PSA einen weiteren Teil zur Energiewende bei, und erweitert das Sortiment um elektrifizierte Antriebe.

Die Modelle der Groupe PSA werden in Zukunft nur noch auf zwei Plattformen gebaut: CMP (Common Modular Platform) und EMP (Efficient Modular Platform). Die beiden Plattformen können jeden Antrieb des Portfolios integrieren. Somit werden in Zukunft die unterschiedlichen Kundenwünsche noch simpler erfüllt werden. Man kann also Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor, Hybrid- oder Elektroantrieb auf einer Produktionslinie fertigen.

Somit werden die Modelle von Peugeot, Citroen, DS, Opel und Vauxhall als Elektro- oder Hybridversion verfügbar sein. Ab 2019 werden 15 neue elektrifizierte Fahrzeuge auf den Markt kommen: acht neue Plug-in-Hybrid-Modelle: DS 7 Crossback E-Tense 4×4, Peugeot 3008, Peugeot 508 und 508 SW, Citroën C5 Aircross und Opel Grandland X, sowie sieben neue Elektromodelle.

Bis 2025 will man dann für ein elektrifiziertes Angebot für alle Modelle der fünf Marken sorgen.

Der Markt für Plug-in-Hybrid Fahrzeuge

Weltweit steigt die Nachfrage nach Plug-in-Hybrid- und vollelektrischen Fahrzeugen und hat bereits Ende 2017 die Drei-Millionen-Marke erreicht. Die Vorschau für 2018 liegt derzeit bei fünf Millionen und 13 Millionen sollen es bis 2020 werden.

Optimale Investitionen

In die Entwicklung der EMP2-Plattform wurden 630 Millionen Euro investiert. Mit weiteren 100 Millionen wurden die Werke ausgebaut, um sie für PHEV (Plug-in-Hybrid Electric Vehicles) fit zu machen.

Warum Plug-in-Hybrid

Die Hälfte all unsere Fahrten in Europa beträgt weniger als 15 Kilometer. Hier ist der Einsatz von Plug-in-Hybrid einfach optimal und für längere Fahrten wird das Fahrzeug dann sowieso vom Verbrennungsmotor unterstützt.

Zwei Varianten bei Hybrid Fahrzeugen

  • Allradantrieb mit einem 200 PS starken 1,6 Liter PureTech-Benziner und zwei 80 kW/110 PS starken Elektromotoren in Kombination mit 90 kW und 13 kWh-Batterie sowie elektrifizierter Achtstufen-Automatik.
  • Frontantrieb mit einem 180 PS starken 1,6-Liter PureTech-Benziner und einem 80 kW/110 PS Elektromotor mit 80 kW und 12 kWh-Batterie und elektrifizierter Achtstufen-Automatik.

Entspannt und sauber Fahren

Bei einem Tempo von bis zu 135 km/h kann man im Elektromodus mit einer Durchschnittsreichweite von 50 Kilometer rechnen. Sobald das Auto bremst oder die Geschwindigkeit zurückgenommen wird, setzt die Energiegewinnung ein. Somit kann man die Reichweite um bis zu zehn Prozent steigern.

Platzverhältnisse bleiben dank durchdachter Positionierung aufrechterhalten! 

Das Schnelladen der Batterie dauert eine Stunde und 45 Minuten. Vier Fahrmodi können gewählt werden: Vollelektrisch, Hybrid, Allrad und Sport. Das Platzangebot im Innenraum bleibt dank der Batterieposition unter den Rücksitzen weiterhin erhalten. Ab Juni 2019 startet der DS 7 Crossback e-Tense 4×4 als erstes Plug-in-Hybrid Fahrzeug.

Die CMP-Plattform (Common Modular Platform)

Die CMP-Plattform wurde für eine Begrenzung des CO2-Ausstoßes entwickelt und optimiert. Wichtige Faktoren wie Gewichtsreduzierung, bessere Aerodynamik, geringer Rollwiderstand und optimaler Antriebsstrand die alle mitsamt für einen niedrigeren Verbrauch beitragen, wurden berücksichtigt.

Die CMP-Plattform ist für alle Kompaktwagen im Stadtverkehr (B-Segment), Mittelklasse-Limousinen (C-Segment) und Kompakt-SUV der Marken Peugeot, Citroën, DS, Opel und Vauxhall gedacht. Diese Plattform zeichnet sich durch ihr Baukastensystem im Hinblick auf zwei Spurweiten, drei Radstände, drei Heckmodule sowie die Fähigkeit zur Aufnahme unterschiedlicher Raddurchmesser aus. Somit kann die Groupe PSA ihren Kunden eine Vielfalt von Karosserietypen anbieten.

Plattform für verschiedene Antriebsarten geeignet

Die Kunden können jedes Modell als Benziner, Diesel oder Elektroauto ordern, da die CMP Plattform instande ist, Versionen mit Verbrennungsmotoren und Elektrifizierung auf ein und derselben Produktionslinie herzustellen. Ab 2019 wird die Groupe PSA die neuen Elektrofahrzeuge auf der CMP-Plattform bauen. Diese Fahrzeuge werden mit einem 136 PS Elektro-Motor, einem 50-kWh-Lithium-Ionen-Akku, sowie einer Hochleistungs-Wärmepumpe ausgestattet sein.

Leistungsstark und intelligent

Einer der Vorteile der CMP Plattform ist sicherlich das Mehr an Innenraumkomfort durch effiziente Geräuschdämmungslösungen, durch reduzierte Vibrationen, sowie Verbesserung bei Heizung, Lüftung und Klimaanlage.

Natürlich sind auch Fahrassistenzsysteme ein wichtiges Thema. Erwähnenswert ist dabei der Highway Integrated Assist (HIA): ein Abstandsregeltempomat mit Stop-and-Go-System verbunden mit dem Spurhalteassistenten und der Generation 4 Citypark, welche Fahrweg, Geschwindigkeit und Bremsverhalten überwacht.

Weitere Assistenzsysteme sind das autonome Bremssystem, der Spurhalteassistent, der Toten-Winkel-Assistent, der Verkehrzeichenassistent und die Unfallbremsung.

Die EMP2-Plattform

Die Efficient Modular Plattform 2 kommt bei Kompakt- und Premiummodellen zum Einsatz. Diese wird für Limousinen, Coupés, Kombis, SUVs und Nutzfahrzeuge verwendet. Außerdem ersetzt die EMP2-Plattform die frühere BVH2-Plattform. Die EMP2 wurde bereits 2013 in Europa und 2014 in China für Fahrzeuge mit Verbrenner unter der Haube eingesetzt, nun kann diese auch für Hybrid-Modelle verwendet werden.

Globale Plattform

Die Einführung der neuen CMP-Plattform soll bereits im Dezember 2018 erfolgen und in den nächsten zwei Jahren weltweit zum Einsatz kommen.

© Bilder: Groupe PSA

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here